April April, der macht was er will

Ich bin völlig fasziniert von der Natur. Selten habe ich das Aprilwetter dermaßen hautnah wie heute erlebt.IMG_0753-2

In den letzten Tagen bin ich viel im Wald spazieren gegangen. Ich hatte teilweise ein richtiges Sommergefühl. Es war warm und sonnig. Alles fängt an zu blühen, die Bäume haben ein saftiges Grün, die Bienen und Hummeln werden wach, die ersten Schmetterlinge fliegen und dann plötzlich…

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Was ist denn das?

…ist heute alles anders! Während des Spazierengehens kommt Wind auf. Graue Wolken ziehen von rechts ran. Es wird grau und nebelig. Es schneit! Erst graupelt es, dann fallen viele dicke Flocken vom Himmel! Es ist eisekalt und ungemütlich, aber trotzdem toll. Und ehe wir wieder am Auto angekommen sind hört es auf und die Sonne scheint wieder!

Dasselbe nachmittags noch einmal. Und was soll ich sagen, natürlich war ich genau zu den Zeiten mit Lissy und Gina spazieren…zweimal sind wir heute durchnässt, aber glücklich heimgekommen!

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Nass, aber glücklich!

Heinrich Seidel (1842-1906):

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schaun die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
Mit Weinen und mit Lachen
Ein solch Gesaus zu machen!
April! April!
Der weiß nicht, was er will.IMG_0785-Bearbeitet

O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
In all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist’s, man glaubt es kaum:
Heut Frost und gestern Hitze,
Heut Reif und morgen Blitze;
Das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!IMG_0813-Bearbeitet-2

Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der raue Wintersmann
Auch seinen Freund, den Nordwind, an
Und wehrt er sich, so gut er kann,
Es soll ihm nicht gelingen;
Denn alle Knospen springen,
Und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!

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Andreas schreibt dazu:

„Meine Lebensgefährtin stammt aus einer Familie kaschubischer Riesenschafhirten (wobei offen bleiben muss, wer riesig ist – die Hirten oder die Schafe), die sind noch ganz andere Wetter gewohnt. Solange der Sturm nicht tischtennisballgroße Hagelkörner parallel zum Boden dahinpeitscht, ist das ein laues Frühlingslüftchen für sie! Nicht mit mir… als bekennendes Weichei und Angehöriger der Zunft der Warmduscher schaue ich mir so ein Spektakel wie heute mit Hagel und Gewitter lieber aus dem Inneren einer gut beheizten Tankstelle an und schlürfe dabei einen heiß0en Kaffee. Auch eine Art die Natur zu genießen, nur weniger nass ;-)“

Kategorie So ein Hundeleben
Autor

Fotografieren und Reisen, das sind meine Leidenschaften. Ständig neue Pläne im Kopf, jeden Tag neue Träume, eine unermüdliche Lust am Leben und Hummeln im Hintern…das bin ich.

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