Nach Middelburg – weg vom Meer?

Der heutige sechste Tag begann mit einem Umzug auf einen anderen Platz. Mein Standplatz war reserviert, also wechselte ich auf einen Notplatz. Der Name verhieß nichts Gutes, aber  dem ist nicht so. Ein Platz neben den Mobilheimen, direkt in der Sonne, was will ich mehr! Die gewohnten Handgriffe gingen flott von der Hand, diesmal habe ich sogar an das Stromkabel gedacht. Schnell noch an der Servicestation das Schmutzwasser ablassen und Frischwasser auffüllen.P1010922_Bildgröße ändernDie heutige Radtour sollte nach Middelburg gehen, eine mittelgroße Stadt in der Mitte der Insel. Also rauf auf den Duinrandweg und Richtung Süden. Ich kam flott voran, verpasste prompt den Abzweig nach Mittelburg und landete kurz vor Vlissingen. Schnell ein Foto vom Strand und ein Selfie auf der Düne, dann auf den richtigen Radweg nach Middelburg._MG_6624_Bildgröße ändernDiese Stadt hat mächtig unter dem zweiten Weltkrieg gelitten, es wurde viel zerstört. Der Innenstadt Ring mit der Abtei und dem langen Jan, ein 90,5 m hoher Turm, der weithin sichtbar ist wurden restauriert. Dieser Turm zählt zu den zehn höchsten Kirchentürmen der Niederlande. Für vier Euro durfte ich die Wendeltreppe mit 207 Stufen erklimmen. Oben hatte ich einen fantastischen Blick über die Stadt und das Umland. Ich konnte die Seeschiffe auf der Westerschelde erkennen._MG_6666_Bildgröße ändern _MG_6655_Bildgröße ändern _MG_6665_Bildgröße ändern _MG_6670_Bildgröße ändern_MG_6626_Bildgröße ändernWieder glücklich auf dem Erdboden angekommen besuchte ich den Markt. Hier gibt es natürlich Käse Fisch und Bonbons. Aber auch Haushaltswaren und einen Stand mit Futter und Leckereien für die vierbeinigen Lieblinge. Ein richtiges Gewusel und ein Babylonisches Stimmengewirr. In Middelburg leben offensichtlich viele Niederländer aus den ehemaligen Kolonien._MG_6678_Bildgröße ändern_MG_6674_Bildgröße ändern _MG_6676_Bildgröße ändernMiddelburg in der Inselmitte? Ja, aber mit dem Meer verbunden, über einen Kanal und die Stadt hat Grachten. Nicht so viele wie in Amsterdam, aber es werden Grachtenrundfahrten in offenen Booten angeboten. Wo Kanäle und Grachten sind, sind Zugbrücken nicht weit. Einige schön restaurierte für Fußgänger und Radfahrer. Die Großen für den Autoverkehr. Das Leben auf Hausbooten wird hier auch angeboten._MG_6689_Bildgröße ändern _MG_6687_Bildgröße ändern _MG_6686_Bildgröße ändern _MG_6682_Bildgröße ändernDie Rückfahrt in Richtung Dünenrandweg absolvierte ich im Zick Zack fahren. Immer die grobe Richtung (den Westen) im Blick, mal links, mal rechts ab und dann war ich wieder auf der Strecke.

Am Nachmittag bin ich dann nochmals zum Schwimmen in die Nordsee gegangen. Ein freundlicher Herr hat die Fotos geschossen. Für ein Selfie im Wellengang ist diese Kamera nicht geeignet. Wasserdicht? Wenn einmal Wasser drin ist, kommt es nicht wieder raus.P1010933_Bildgröße ändern

Morgen werde ich hier abfahren, in Richtung Vlissingen und dann? Das mache ich vom Wetter abhängig.

Fortsetzung folgt

Kategorie Gastautoren
Autor

Fotografieren und Reisen, das sind meine Leidenschaften. Ständig neue Pläne im Kopf, jeden Tag neue Träume, eine unermüdliche Lust am Leben und Hummeln im Hintern…das bin ich.

1 Kommentare

  1. Susanne Cullmann

    Hi Jörg…einen tollen Reisebericht hast du geschrieben.
    Man merkt dir gefällt das Camperleben.
    Es ist sicher schön..so frei und ungezwungen.
    Das wird sicher nicht dein letzter gewesen sei.
    Liebe Grüße
    Susanne

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