Soest

Soest, alte Handelsstadt am Hellweg und heute Kreisstadt, ist mit ihrer historischen Altstadt einzigartig! Ein im Mittelalter gewachsener Stadtgrundriss, verwinkelte Gassen, Kirchtürme und Grünsandsteinmauern, Bauwerke aus vielen Jahrhunderten,  all das lässt sich dort entdecken!
Ich habe mich zusammen mit Uli und Lissy auf den Altstadtrundgang begeben. Geleitet von diesem Führer.

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Besichtigt haben wir:
-Großer Teich, Teichsmühle, Fachwerk am Loerbach, Pfarrkirche St. Maria zur Höhe, Pfarrkirche St. Maria zur Wiese, Pfarrkirche St. Petri, am Markt, den Wall, den Kattenturm…
Wir waren also in Soest. Mit der Bahn sind wir dort angereist. Eine Stunde und zwanzig Minuten Fahrzeit, mit zweimaligem Umsteigen, sorgen für eine entspannte Anreise. Vom Bahnhof aus gelangt man sofort in die Altstadt. Viele kleine Geschäfte laden zum Einkaufsbummel ein.

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Als erste Station liefen wir das Touristenbüro an. Ausgestattet mit ganz viel Infomaterial bekamen wir dann jedoch erstmal Hunger. So kehrten wir in der Braurerei Christ ein. Ein richtig uriges Wirtshaus! Die Gasträume sind urwestfälisch eingerichtet. Der Biergarten ist voll mit Pflanzen und Kunstwerken.  Das Essen war köstlich!

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Von dort begaben wir uns dann wohl gesättigt und nett unterhalten von der Bedienung auf den Altstadtrundgang. Zuerst ging es zur Pfarrkirche St. Maria zur Wiese. Seit ich nun auch mal in die Kirchen reingehe und mir die Geschichte dazu ansehe, finde ich Kirchen, Kathedralen, Städte und besonders das Mittelalter immer spannender.
In der Kirche St. Maria zur Wiese durfte nicht fotografiert werden. Ein 83jähriger Herr spielte Querflöte. Die Akustik der Kirche ist phänomenal. So entstand eine ganz besondere Atmosphäre und wir haben uns lange dort aufgehalten. Besonders ins Auge fiel mir das Bild vom Abendmahl.
Westfälisches Abendmahl, mit Bier und Schweinekopf.

Westfälisches Abendmahl
Derr Bau der Wiesenkirche wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts begonnen und ist ein Kleinod gotischer Baukunst mit herrlichen mittelalterlichen Glasfenstern. Sie ist aus Grünsandstein errichtet. Mit ihren zwei Türmen erinnert sie den Betrachter an den Kölner Dom.
Eines der bekanntesten Merkmale ist das Kirchenfenster „Westfälisches Abendmahl“. Statt Wein und Brot werden Bier und Schinken aufgetischt.
Quelle : Wikipedia

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Hier noch ein paar Bilder von aussen.

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Von dort spazierten wir weiter über den Pilgerweg zur Pfarrkirche St. Maria zur Höhe. Durch einen Torbogen und über einen schmalen Weg gelangt man zu ihr. In dieser Kirche darf ohne Blitz fotografiert werden. Was ich auch getan habe, denn die Malerei und die Farben haben mich gefangen genommen!

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Wikipedia:
Apsismalerei
Das Gewölbe der Hauptapsis trägt noch die original erhaltene mittelalterliche Malerei von1230–1240 und gilt als kunstgeschichtlich sehr wertvoll [11]. Voraussetzung für die hier zu findende Malerei ist die Kenntnis byzantinischer Vorbilder in Mosaiken, Wandmalereien und Webmustern, die entweder durch die Kreuzzüge oder, was vielfach angenommen wird, durch eine Malerschule byzantinischer Herkunft direkt nach Soest vermittelt wurde. (Darauf deutet auch der Marienchor in St. Patrokli hin.)

In der Apsis des nördlichen Seitenschiffes hat ein 1250 aufgemalter Vorhang einen ursprünglich an dieser Stelle real aufgehängten ersetzt. Diese Malereien waren jahrhundertelang unter einem Anstrich verborgen, bevor sie 1869[12] wieder freigelegt und restauriert wurden.

Als ich mich endlich lösen konnte ging ich weiter über den Altstadtrundgang.  Immer wieder geht man durch schmale Gässchen, vorbei an fließendem Wasser bis…wir an diesen tollen Ort kamen.
Es ist so schön und idyllisch dort.

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Uli schaut sich alles ganz genau an.

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Vorbei ging es nun an der Teichsmühle, am großen Teich und in Richtung Marktplatz.

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So kamen wir zur nächsten Kirche, der St. Petri. Sie gefiel mir nicht ganz so gut wie die anderen Kirchen. Der Altar und das Kreuz darüber sehen für mich aus, als wären sie aus Glasbausteinen gebaut.

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Von dort aus spazierten wir noch über den Wall. Ein wirklich schöner Spaziergang. Auf sowie neben dem Wall zu laufen lohnt sich in jedem Fall! Ausserdem verläuft er fast einmal rund um die Altstadt, so das man jederzeit schnell wieder im Stadtkern ist. Auf dem Wall kommt man am Kattenturm und anderen Toren der Stadt vorbei. Und auch hier befand ich mich auf Pilgerwegen.

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Soest ist eine Stadt der man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal  dort!
Nur ungerne bin ich am Abend in den Zug gestiegen und heimgefahren.

Kategorie Unterwegs mit Freunden
Autor

Fotografieren und Reisen, das sind meine Leidenschaften. Ständig neue Pläne im Kopf, jeden Tag neue Träume, eine unermüdliche Lust am Leben und Hummeln im Hintern…das bin ich.

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